Schlagwort-Archive: Geschichte

Politik in Gemälden von Gerhard Richter bis Bansky

Diese Veranstaltung hat eines nicht zum Inhalt, Erwägungen zu engagierter oder autonomer Kunst. Es werden einfach Bilder von Künstlern, sogenannten „alten“ Künstler, gezeigt. Sie begannen im 20. Jahrhundert und wirken im 21. Jahrhundert fort. Das Besprechen beginnt mit den Date Paintings von On Kawara über die „Scherenschnitte“ Kara Walkers bis zur Streetart Banskys.
Die vollständgige Liste in chronologischer Reihenfolge:
On Kawara, Hanne Darboven, Gerhard Richter, Thomas Ruff, Eric Fischl, Luc Tuymans, Andy Warhol, Wolfgang Tillmans, Thomas Demand, Anselm Kiefer, Simon Menner, Hasan Elahi, Sophiee Calle, Taryn Simon, Yinka Shonibare, Kara Walker, Ai Weiwei, Mona Hatoum, Alfred Jaar, Bansky.
Auch im 21. Jahrhundert die Verarbeitung der Nazibarbarei Inhalt der Politik in Gemälden; dazu kommen Kapitalismuskritik Ungerechtigkeit, Überwachung, Rassismus sowie Flucht und Vertreibung.
Viele, gerade auch der jüngeren „alten“ Künstler, haben eigene Webseiten. Einige präsentieren nicht nur ihre Werke dort sondern erläutern ihre Werke und Projekte.

Advertisements

Das Selbstlernprogramm Kunst und Funktion

Weiter-Bildung ist auch über den Tellerrand-Schauen. So werde ich im September meine erste kunsthistorische Lehrveranstaltung besuchen (wer hätte das gedacht?) – Der Kuß in der Kunst – ein doch wohl interessantes Thema. Als kunsthistorischer Laie möchte ich nicht ganz unvorbereitet in diese Veranstaltung gehen und bereite mich mit Hilfe des Selbstlernprogramms „Kunst und Funktion“ – natürlich nicht abschließend – vor. Als ich das Selbstlernprogramm entdecke frage ich mich warum ein eher „behäbiges“ (nein, ich weiß das stimmt so nicht und ist ungerecht) Studienfach wie Kunstgeschichte ein e-Learning Programm anbietet; die Art des „digitalen Lernens“ vermute ich eher in anderen Fächern. Dazu ist die Entstehung des Programms einfach faszinierend. Vor über dreißig Jahren schrieben jüngere Kunsthistoriker eine Geschichte der Kunst unter der besonderen Berücksichtigung der Funktion von Kunst. Dieses Werk wurde 1985 als Funkkolleg Kunst mit 41.412 Teilnehmern vom Saarländischen Rundfunk produziert. Sechzehn Jahre später, im Jahre 2001, wird am kunsthistorischen Institut der FU Berlin im Rahmen des, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten e-Learning-Großprojektes „Schule des Sehens – Neue Medien der Kunstgeschichte”, eine onlinegerechte Version unter dem Namen „Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen – Kunst und Funktion“ entwickelt. Das Selbstlernprogramm ist sogar verpflichtender Bestandteil des Bachelorstudiengangs Kunstgeschichte.

Dazu einige Links:
Homepage Kunst und Funktion
Kunst und Funktion auf der Seite des kunsthistorischen Instituts der FUB
Wikipedia – zum Thema Funkkolleg